Blutegel-Therapie Informationsseite  

erstellt von Heilpraktikerin Gabriele Ziegener für: Patienten und Therapeuten   

 

 

Blutegeltherapie (Zusammenfassung):

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten und besonders bewährten medizinischen Therapien: Bereits die Ägypter in der Pharaonenzeit kannten die heilende Wirkung der Blutegeltherapie, dessen Geheimnis im Speichel der Blutegel liegt. Auch heute sind noch lange nicht alle Wirkstoffe im Speichel der Blutegel bekannt.

Die wichtigsten bekannte Inhaltsstoffe im Speichel der Blutegel sind:

Die Eiweißverbindungen Hirudin und Calin. Diese Eiweiße sorgen für die Hemmung der Blutgerinnung. Während der Blutegelsaugt, kann das Blut ungestört fließen und vom Blutegel aufgesogen werden kann.
Im Speiche der Blutegel vorkommende Hyaluronidase wirkt aufweichend im Gewebe.
Weitere identifizierte Substanzen erweitern die Blutgefäße und hemmen Entzündungsprozesse und wirken entkrampfend und abschwellund.

 

Blutegeltherapie kann eingesetzt werden bei:

Wann darf Blutegeltherapie nicht durchgeführt werden?

  • Blutgerinnungsstörungen (z.B. "Bluter")
  • Therapie mit Marcumar, ASS, Heparin (ggf. zuvor pausieren, nach Rücksprache mit Ihrem behandelndem Arzt)
  • Allergie gegen Blutegelspeichel (Hirudin)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Schwäche der körpereigenen Abwehr z.B. nach Therapie mit Kortison nach Transplantation, schwere Tumorleiden)
  • Schwere Nieren- oder Lebererkrankungen
  • ausgeprägte arterielle Durchblutungsstörung im Bereich der Blutegeltherapie
  • Mangelndes Einverständnis und Mitwirkung des Patienten

 

 

Können Nebenwirkungen während der Behandlung auftreten?

Häufige Nebenwirkungen:

  • leichter Schmerz während der Behandlung (besonders zu Beginn)
    Blutung (verlängerte Nachblutung,)
    juckende Hautrötung um die Bissstellen (allergieähnlich)  
    Schwindel  und Neigung zum Kollaps

Seltene Nebenwirkungen:

  • Infektion ( Hautinfektion)
    vorübergehende Lymphknotenschwellungen
    Pigmentstörungen, Vernarbungen an der Bissstelle
    vereinzelt vorübergehende Anschwellung des behandelten Körperteils, Arm oder Bein.